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Freitag, 11. Dezember 2009
Gibt es ein Leben nach der Geburt?
uwe sak, 11:08h
Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch
seiner Mutter. „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach
der Geburt?” fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark
für das, was draußen kommen wird, ”
antwortete der andere Zwilling.
„Das ist doch Blödsinn”, meint der erste.
„Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll
das denn bitteschön aussehen?”
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher
viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herum laufen
und mit dem Mund essen.”
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen?
Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur,
die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.”
„Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur
ein bisschen anders.”
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurück gekommen von nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum.”
„Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der
Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter
sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.”
„Mutter ??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?”
„Na, hier - überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”
„Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt,
also kann es sie auch nicht geben.”
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...”
Nach Henry Nouwen
seiner Mutter. „Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach
der Geburt?” fragt der eine Zwilling.
„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark
für das, was draußen kommen wird, ”
antwortete der andere Zwilling.
„Das ist doch Blödsinn”, meint der erste.
„Es kann kein Leben nach der Geburt geben, wie soll
das denn bitteschön aussehen?”
„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher
viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herum laufen
und mit dem Mund essen.”
„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört. Mit dem Mund essen?
Was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur,
die uns ernährt. Und wie willst du denn herumlaufen?
Dafür ist die Nabelschnur doch viel zu kurz.”
„Doch, es wird bestimmt gehen, es ist eben dann alles nur
ein bisschen anders.”
„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurück gekommen von nach der Geburt.
Mit der Geburt ist das Leben zu Ende.
Punktum.”
„Ich gebe ja zu, dass keiner richtig weiß, wie das Leben nach der
Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter
sehen werden und dass sie für uns sorgen wird.”
„Mutter ??? du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter! Wo ist sie denn?”
„Na, hier - überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie.
Ohne sie könnten wir gar nicht sein!”
„Quatsch, von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt,
also kann es sie auch nicht geben.”
„Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören.
oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt...”
Nach Henry Nouwen
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Freitag, 6. November 2009
Aus einem anderen Blog
uwe sak, 17:31h
Ich wollte schon lange etwas darüber schreiben. Aber besser als diese
Telepolis -Autorin kann man das eigentlich nicht mehr. Die marktradikale Parole: „Sozial, statt Sozialstaat“ zielt darauf ab, dass nach Gutherrenart über „Soziales“ entschieden werden soll. Soziales als Herrschaftskategorie! Köstlich auch wie die Autorin ironisch auf eines der widerlichsten Arschlocher der Gegenwart eingeht. Herr Slo…..
http://www.heise.de/tp/blogs/5/146500
Telepolis -Autorin kann man das eigentlich nicht mehr. Die marktradikale Parole: „Sozial, statt Sozialstaat“ zielt darauf ab, dass nach Gutherrenart über „Soziales“ entschieden werden soll. Soziales als Herrschaftskategorie! Köstlich auch wie die Autorin ironisch auf eines der widerlichsten Arschlocher der Gegenwart eingeht. Herr Slo…..
http://www.heise.de/tp/blogs/5/146500
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Freitag, 11. September 2009
Die Gebärmaschinen-Diktatur
uwe sak, 17:22h
Die Kommentare auf den hervorragenden Artikel von Frau Funck zeigen wie Recht diese hat:
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/das-anti-eva-prinzip/
Es gibt tatsächlich viele, die meinen man sei verpflichtet die Art zu erhalten. Nein Danke!!!
Und was die Steuern anbegeht: Kinder sollten nicht gezeugt werden um die Sozialkassen zu erhalten. Das ist widersinnig, weil die Einzahlenden irgendwann auch zu Empfängern werden.
Ich wünsche den Kindern alles Gute, aber ob jemand Kinder als etwas "Wunderbares" empfindet, sollte gefälligst jedem selbst überlassen werden.
Allerdings gibt es eine kleine Korrektur: Natürlich sollte man offen sagen, dass man keine Kinder hat und auch keine will (wenn es denn so ist). Und auf Fragen nach dem Warum klarstellen, dass man sich dafür nicht rechtfertigen muß.
http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/das-anti-eva-prinzip/
Es gibt tatsächlich viele, die meinen man sei verpflichtet die Art zu erhalten. Nein Danke!!!
Und was die Steuern anbegeht: Kinder sollten nicht gezeugt werden um die Sozialkassen zu erhalten. Das ist widersinnig, weil die Einzahlenden irgendwann auch zu Empfängern werden.
Ich wünsche den Kindern alles Gute, aber ob jemand Kinder als etwas "Wunderbares" empfindet, sollte gefälligst jedem selbst überlassen werden.
Allerdings gibt es eine kleine Korrektur: Natürlich sollte man offen sagen, dass man keine Kinder hat und auch keine will (wenn es denn so ist). Und auf Fragen nach dem Warum klarstellen, dass man sich dafür nicht rechtfertigen muß.
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