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Mittwoch, 17. Februar 2010
Frauen und die liebe Arbeit
uwe sak, 17:48h
Wenn eine Diskussion schon so anfängt, sollte man sie ganz schnell verlassen.
Dass Frauen jetzt in der Regel auch im Erwerbsleben stehen, wird hier als Fortschritt bezeichnet.
http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/freitag-salon-frauen
Statt also der fremdbestimmten Arbeit den Kampf anzusagen, wird hier Erbsenzählerei betrieben. Da war die gesellschaftliche Debatte schon mal weiter.
Früher galt: Es muß nicht immer die Frau den Haushalt machen und der Mann einer Erwerbsarbeit nachgehen.
Der Kapitalismus hat daraus gemacht: Frau und Mann müssen einer Erwerbsarbeit nachgehen. Und viele haben das scheinbar nicht begriffen.
Dass Frauen jetzt in der Regel auch im Erwerbsleben stehen, wird hier als Fortschritt bezeichnet.
http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/freitag-salon-frauen
Statt also der fremdbestimmten Arbeit den Kampf anzusagen, wird hier Erbsenzählerei betrieben. Da war die gesellschaftliche Debatte schon mal weiter.
Früher galt: Es muß nicht immer die Frau den Haushalt machen und der Mann einer Erwerbsarbeit nachgehen.
Der Kapitalismus hat daraus gemacht: Frau und Mann müssen einer Erwerbsarbeit nachgehen. Und viele haben das scheinbar nicht begriffen.
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Montag, 8. Februar 2010
Marktradikale Verbrecher
uwe sak, 21:56h
Es wird wieder viel darüber geschrieben, Arbeit würde sich nicht lohnen. Damit meinen die marktradikalen Ideologen natürlich nicht, dass den Menschen einigermaßen vernünftige Löhne gezahlt werden sollen. Nein, natürlich sollen Hartz-IV-Empfänger mit immer dreisteren Methoden gezwungen werden, sich irgendeine Dreckssau zu suchen, für den sie dann schuften müssen. Oder wie jetzt bei Sat1 jemand forderte: Notfalls müssen 100% der Bezüge gekürzt werden.
Dran sieht man deutlich, wo man hinkommt wenn man dieses verbrecherische Wirtschaftssystem akzeptiert.
Dran sieht man deutlich, wo man hinkommt wenn man dieses verbrecherische Wirtschaftssystem akzeptiert.
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Dienstag, 19. Januar 2010
Koch und Co. und die perverse Marktwirtschaft
uwe sak, 17:08h
Die Pläne von Koch und Co. die offene Zwangsarbeit in Deutschland wieder einzuführen fürhrt auch zu Beifall bei einigen abhängig Beschäftigten und Arbeitslosen.
Die marktwirtschaftliche Pervertierung führt dazu, das viele Arbeitnehmer nach unten treten und nach oben Bücklinge machen. Und viele Erwerbslose wollen sich lieb Kind bei solchen Verbrechern wie Koch und Co. machen. "Wir wollen ja arbeiten" (also uns ausbeuten lassen) und die die das nicht wollen, sollen eben dazu gezwungen werden.
Solange Lohnarbeit und somit die marktwirtschaftliche Ideologie akzeptiert wird, wird es also auch unter einigen "Arbeitnehmern" und Erwerbslosen Helfershelfer der Ausbeuter (also nicht nur Kapitalisten, sondern alle "Arbeitgeber") geben.
Die marktwirtschaftliche Pervertierung führt dazu, das viele Arbeitnehmer nach unten treten und nach oben Bücklinge machen. Und viele Erwerbslose wollen sich lieb Kind bei solchen Verbrechern wie Koch und Co. machen. "Wir wollen ja arbeiten" (also uns ausbeuten lassen) und die die das nicht wollen, sollen eben dazu gezwungen werden.
Solange Lohnarbeit und somit die marktwirtschaftliche Ideologie akzeptiert wird, wird es also auch unter einigen "Arbeitnehmern" und Erwerbslosen Helfershelfer der Ausbeuter (also nicht nur Kapitalisten, sondern alle "Arbeitgeber") geben.
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