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Mittwoch, 18. August 2010
88 % wollen neue Wirtschaftsordnung
uwe sak, 19:34h
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,712524,00.html
Erfreulich ist, dass anscheined nur noch die oberste Fettschicht der Gellschaft, die Ausbeuter und ihre Helfershelfer, unserer Wirtschaftsordnung völlig vertrauen. Auch die anderen Umfragewerte sind gut, irgendwann scheint sich die Logik doch durchzusetzen.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass es auch unter den 88 % noch viele gibt, die trotzdem für Arbeitswahn und Ausbeutung stehen. Die "andere Wirtschaftsordnung" die sich 88 % wünschen sind gut, allerdings dürften sich die 88 % kaum einig sein, was an deren Stelle tritt. Wenig überraschend! Da bin ich mir mit mir selbst noch nicht mal einig.
Das allerdings 82 % weiterhin dem Wachstumswahn anhängen zeigt, dass es mit der politischen Reife der Menschen doch nicht so weit her ist. Unaufhörliches Wirtschaftswachstum und Umweltschutz beißen sich, aber die große Mehrheit hängt hier einen naiven Glauben an und widerspricht sich damit selbst.
Erfreulich ist, dass anscheined nur noch die oberste Fettschicht der Gellschaft, die Ausbeuter und ihre Helfershelfer, unserer Wirtschaftsordnung völlig vertrauen. Auch die anderen Umfragewerte sind gut, irgendwann scheint sich die Logik doch durchzusetzen.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass es auch unter den 88 % noch viele gibt, die trotzdem für Arbeitswahn und Ausbeutung stehen. Die "andere Wirtschaftsordnung" die sich 88 % wünschen sind gut, allerdings dürften sich die 88 % kaum einig sein, was an deren Stelle tritt. Wenig überraschend! Da bin ich mir mit mir selbst noch nicht mal einig.
Das allerdings 82 % weiterhin dem Wachstumswahn anhängen zeigt, dass es mit der politischen Reife der Menschen doch nicht so weit her ist. Unaufhörliches Wirtschaftswachstum und Umweltschutz beißen sich, aber die große Mehrheit hängt hier einen naiven Glauben an und widerspricht sich damit selbst.
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Freitag, 6. August 2010
Erbärmliches Schauspiel / Die große Spendensause
uwe sak, 13:32h
Da kündigen einige US-Milliardäre an, über die Hälfte ihres Vermögens an eine Stiftung zu spenden, dieses Geld soll dann für nicht näher genannte soziale Projekte verwendet werden.
Nun geht es hier nicht darum, über die Motive der Spender zu spekulieren.
Es mag sich ja um durchaus ehrenwerte Motive handeln, dass muss nicht sein, kann aber. Das dies aber von der Polit-Prominenz goutiert und von der deutschen Polit-Prominenz zur Nachahmung empfohlen wird, ist erbärmlich.
Es handelt sich um ein unwürdiges Fremdbetteln.
Statt endlich das Steuersystem entsprechen zu ändern, die Arbeitnehmerrechte zu stärken usw., damit man nicht mehr auf das Wohlwollen dieser Leute angewiesen ist, wird hier den marktradikalen Kräften das Feld überlassen.
Seht her, es funktioniert auch ohne Sozialstaat.
Doch dem ist ganz und gar nicht so:
1. Ändert die ganze Spenderei nichts an den grundlegenden Problemen. Die Lohnarbeit wird dadurch sogar noch gefördert. Die alte Abhängigkeit von den Ausbeutern bleibt. Die alte neoliberale Lüge „Geld für Soziales muss erst erwirtschaftet werden“ (Lüge weil das Kapitalismus voraussetzt, suggeriert die Ausbeuter würden es selbst erwirtschaften) wird hier wiedergekaut.
2. Man ist auf die Spendenbereitschaft angewiesen. Das ist unwürdig.
3. Die Spender können nach Gutsherrenart darüber entscheiden wer was bekommt. Das Volk bleibt ohne Einfluss
Fazit: Wer zu Spenden der Supereichen auffordert, hat nichts verstanden oder ist schlicht verkommen (wenn ihm die wahre Absicht bekannt ist), weil er der marktradikalen Ideologie dient.
Nun geht es hier nicht darum, über die Motive der Spender zu spekulieren.
Es mag sich ja um durchaus ehrenwerte Motive handeln, dass muss nicht sein, kann aber. Das dies aber von der Polit-Prominenz goutiert und von der deutschen Polit-Prominenz zur Nachahmung empfohlen wird, ist erbärmlich.
Es handelt sich um ein unwürdiges Fremdbetteln.
Statt endlich das Steuersystem entsprechen zu ändern, die Arbeitnehmerrechte zu stärken usw., damit man nicht mehr auf das Wohlwollen dieser Leute angewiesen ist, wird hier den marktradikalen Kräften das Feld überlassen.
Seht her, es funktioniert auch ohne Sozialstaat.
Doch dem ist ganz und gar nicht so:
1. Ändert die ganze Spenderei nichts an den grundlegenden Problemen. Die Lohnarbeit wird dadurch sogar noch gefördert. Die alte Abhängigkeit von den Ausbeutern bleibt. Die alte neoliberale Lüge „Geld für Soziales muss erst erwirtschaftet werden“ (Lüge weil das Kapitalismus voraussetzt, suggeriert die Ausbeuter würden es selbst erwirtschaften) wird hier wiedergekaut.
2. Man ist auf die Spendenbereitschaft angewiesen. Das ist unwürdig.
3. Die Spender können nach Gutsherrenart darüber entscheiden wer was bekommt. Das Volk bleibt ohne Einfluss
Fazit: Wer zu Spenden der Supereichen auffordert, hat nichts verstanden oder ist schlicht verkommen (wenn ihm die wahre Absicht bekannt ist), weil er der marktradikalen Ideologie dient.
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Freitag, 23. Juli 2010
Verbrecherische Journalisten unterstützen Gesinnungsjustiz
uwe sak, 18:00h
Bezeichnend ist wieder das rechte Hetzblatt "FAZ".
In einem Artikel, wo das Urteil gegen Ramelow gutgeheißen wurd, stand als Begründung nur drin, Ramelow hätte eine "bübische Unschuldsmiene". Auch wieder so eine Begründung, mit denen man jedweden Menschen politischer Verfolgung aussetzen könnte. Es ist dieselbe FAZ, die in einem Streit mit der ARD von einem Schlag gegen die "freie Presse" spricht (weil das Internet noch nicht völlig den Marktgesetzen unterworfen ist). Eine Presse, die in der Hand von solchen Verbrechern ist, ist jedoch alles andere als frei. Mal ganz abgesehen davon, dass fast alle großen Medien in der Hand des Geldadels sind.
In einem Artikel, wo das Urteil gegen Ramelow gutgeheißen wurd, stand als Begründung nur drin, Ramelow hätte eine "bübische Unschuldsmiene". Auch wieder so eine Begründung, mit denen man jedweden Menschen politischer Verfolgung aussetzen könnte. Es ist dieselbe FAZ, die in einem Streit mit der ARD von einem Schlag gegen die "freie Presse" spricht (weil das Internet noch nicht völlig den Marktgesetzen unterworfen ist). Eine Presse, die in der Hand von solchen Verbrechern ist, ist jedoch alles andere als frei. Mal ganz abgesehen davon, dass fast alle großen Medien in der Hand des Geldadels sind.
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